Lokreport

04.09.2007

Jetzt hat jeder Bayer ein Bayern-Ticket

Voller Freude gratulierte der Bayerische Verkehrsminister, Erwin Huber, dem 12,5-millonsten Fahrgast zum Kauf eines Bayern-Ticket. Beate Kaufmann-Soehnen aus München erwarb es für einen Ausflug mit ihrem Mann Andreas und den beiden Söhnen Aaron und Kajetan. Der Familienausflug führte nach Franken. Da in Bayern rund 12,5 Millionen Menschen leben, hat nun rechnerisch jeder einmal ein Bayern-Ticket gekauft.

Klaus-Dieter Josel von der Deutschen Bahn, Familie Kaufmann-Soehnen und Verkehrsminister Erwin Huberl (von links nach rechts) Klaus-Dieter Josel von der Deutschen Bahn, Familie Kaufmann-Soehnen und Verkehrsminister Erwin Huberl (von links nach rechts)
Bild: Aktion Münchner Fahrgäste

Die Familie von Beate Kaufmann-Soehnen kommt ganz ohne Auto aus. Da ist das Bayern-Ticket natürlich eine Fahrkarte, die viel Mobilität zum Preis von 27 Euro bietet. Seit 1997 gibt es das Bayern-Ticket - und es hat sich zu einem Verkaufsschlager entwickelt. 'Bayern war das erste Land, das ein Länderticket eingeführt hat', erwähnte Minister Huber stolz. Seit der Freistaat Bayern die Verantwortung für den Nahverkehr im Jahr 1996 übernommen hat fahren 40 Prozent mehr Züge und 50 Prozent mehr Fahrgäste. So stellt der Minister fest: ' Die Bahn hat wieder Zukunft als leistungsfähiges, umweltfreundliches und zuverlässiges Verkehrsmittel.'

Die Sonderpreise im Nahverkehr hatten mit dem Schönes-Wochenende-Ticket begonnen. Für nur 15 Mark, etwa 7,50 Euro, konnten fünf Personen einen ganzen Samstag und Sonntag lang mit der Bahn fahren. An den ersten Wochenenden waren die Züge übervoll. Viele Bürger nutzten die Gelegenheit, einmal ihren Kindern die Eisenbahn zu zeigen. Viele mußten sich von anderen Fahrgästen helfen lassen, da sie sich einfach im System Eisenbahn nicht mehr zurechtfanden. Aber an allen Bahnhöfen herrschte eine freundliche Stimmung, jeder wollte das Sonderangebot ausnutzen.

Nach vielen Anläufen wurde das Sonderangebot im Nahverkehr auch auf die Verkehrsverbünde ausgedehnt. Aber es galt ja nur am Wochenende. Ganz schlecht war es um die Feiertage in der Woche bestellt. Diese Angebotslücke wurde mit dem Bayern-Ticket ausgefüllt.

Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG, freute sich über die treue Bahnkundin und überreichte nicht nur einen Reisegutschein, sondern auch noch zwei Rucksäcke für die Kinder. Kein Wunder, Familie Kaufmann-Soehnen war sehr glücklich - und mit der Bahn im großen und ganzen auch zufrieden.

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