Lokreport

16.09.2007

Wohnanhänger blockierte Bahnübergang

Am Samstag, 15. September 2007, befuhr ein 42-jähriger Münchner mit einem Wohnanhängergespann die Kirchstraße in Baierbrunn. Beim Überqueren des Bahnübergangs löste sich der Anhänger vom Zugfahrzeug und kam im Gleisbereich zum Stehen. Kurz darauf schlossen sich die Schranken und eine S-Bahn näherte sich. Der 19-jährige Lokführer konnte zwar noch eine Schnellbremsung einleiten, aber den Zusammenstoß mit dem Wohnwagen nicht mehr verhindern.

Die S-Bahn stieß mit dem linken Frontbereich gegen die Hinterseite des Anhängers, wodurch dieser zur Seite geschleudert wurde. Am Anhänger entstand Totalschaden, die S-Bahn wurde nur leicht beschädigt. Durch die Schnellbremsung wurden keine Fahrgäste verletzt. Auch die technischen Einrichtungen des Bahnübergangs wurden nicht beschädigt. Das betroffene Gleis mußte gesperrt werden und die Feuerwehr Baierbrunn entfernte den Anhänger. Ein Schienenersatzverkehr wurde zwischen Baierbrunn und Höllriegelskreuth eingerichtet.

Da die Schranke bereits geschlosssen war betrat der Kraftfahrer nicht das Gleis, als er sein Mißgeschick bermerkte. Leider wird bei Gefahren im Gleisbereich nicht immer so besonnen reagiert. Bevor jedoch Leben und Gesundheit in Gefahr gebracht werden, sollte man sich darauf beschränken, einen Notruf an die Polizei abzusetzen. Diese kann dann über den Notfallmanager in der Betriebszentrale den Bahnverkehr einstellen lassen. Alle erforderlichen Rufnummern sind im Münchner Polizeipräsidium bekannt.

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