Lokreport

24.01.2008

Fahrgäste fordern besseres Angebot

Der Münchner Oberbürgermeister, Christian Ude, hat die Spanne vorgegeben: Zwischen 3,1 und 3,9 Prozent wird der MVV seine Preise erhöhen. Die alljährlichen Preiserhöhungen sind anscheinend so unabwendbar, wie die ständigen Betriebsstörungen und überfüllte Bahnen und Busse. Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste, sieht daher einen direkten Zusammenhang zwischen Fahrpreisen und dem Angebot. 'Wenn die Preise wieder erhöht werden, so muss es auch endlich einmal wieder Verbesserungen im Angebot geben', fordert Nagel.

Andreas Nagel fordert ein verbessertes Angebot Andreas Nagel fordert ein verbessertes Angebot
Bild: Aktion Münchner Fahrgäste

Verbesserungspotenzial sehen die Fahrgäste bei der U-Bahn, bei der Trambahn und beim frühen Spätverkehr. Der Betrieb von allen U-Bahnstrecken im 5-Minutentakt war immer gängige Praxis. Aber bei beiden Linien zum Olympia-Einkaufszentrum wird nur alle 10 Minuten gefahren. Dies soll sich nach Ansicht der Aktion Münchner Fahrgäste genauso ändern, wie der Takt bei der Tram 27. Der 27er fährt immer überfüllt durch die Stadt. Eine Entlastung durch die Verlängerung der Buslinie 100 ist entgegen den Erwartungen der Münchner Verkehrsgesellschaft nicht eingetreten. So bleibt nur eine Taktverdichtung auf der Linie vom Petuelring bis nach Giesing als Maßnahme übrig. Auch die Forderung nach einem 10-Minuten-Takt bis 22 Uhr bleibt weiter auf der Tagesordnung.

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