Lokreport

07.02.2008

Rauchentwicklung in U-Bahntunnel

Am Donnerstag, 7. Februar 2008, um 11:42 Uhr bemerkte der Fahrer eines Werkstattzuges eine Rauchentwicklung neben den U-Bahngleisen im Tunnelbereich zwischen Münchner Freiheit und Giselastraße stadteinwärts. Offenbar brannte ein Teilbereich eines Holzsteges, der das Begehen des Tunnels erleichtert. Nachdem das Feuer nicht vollständig durch den Fahrer gelöscht werden konnte, verständigte er die Feuerwehr, die den Brand schnell unter Kontrolle brachte. Die auftretende Rauchentwicklung drang bis in den U-Bahnhof Münchner Freiheit und dessen Sperrengeschoß vor. Dieser wurden in Zusammenarbeit mit der Polizei, der MVG und der Feuerwehr komplett geräumt. Der U-Bahnverkehr war für die Dauer des Feuerwehreinsatzes in beiden Richtungen unterbrochen.


Bild: Aktion Münchner Fahrgäste

Mit Hilfe eines Großlüfters sowie mehrerer tragbarer Lüfteraggregate wurde der Brandrauch aus der Tunnelröhre und dem U-Bahnhof Münchner Freiheit sowie dem Sperrengeschoß entfernt. Die MVG setzte für abschließende Entlüftungsmaßnahmen noch mehrere unbesetzte U-Bahnzüge in der betroffenen Tunnelröhre ein. Durch den Vorfall waren keine Personen ernsthaft gefährdet. Die Feuerwehr München war mit 30 Einsatzkräften und 11 Fahrzeugen vor Ort. Durch den Brand entstand ein Schaden in Höhe von ca. 5.000 Euro. Nach bisherigen Ermittlungen der Brandfahnder sammelten sich im Laufe der Zeit stellenweise unter den Holzbohlen alte Zeitungen an. Vermutlich entzündete sich der Papierabfall unter dem Holzsteg durch den beim Fahrbetrieb entstandenen Funkenflug, oder unvorsichtigem Umgang mit einer in den Tunnel gewehten Zigarettenkippe.

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