Lokreport

12.11.2008

Polizei kann U-Bahn-Täter fassen

Mit moderner Technik und systematischem Vorgehen konnte die Polizei einen gefährlichen Täter schnappen, der einen U-Bahn Fahrgast schwer verletzt hatte.


Bild: Aktion Münchner Fahrgäste

Am 4. Oktober 2000 befanden sich ein 21-jähriger griechischer Verkäufer aus München in Begleitung seiner drei Freunde gegen 06:00 Uhr nach einer Kneipentour in der Leopoldstraße auf dem Nachhauseweg. Als die stark alkoholisierten Personen in das Sperrengeschoß des U-Bahnhofs Giselastraße gingen, trafen sie auf einen damals unbekannten Mann, mit dem der Grieche in Streit geriet. Bei der folgenden tätlichen Auseinandersetzung nahm der Täter eine am Boden liegende Sektflasche und schlug diese mit voller Wucht auf den Kopf des Griechen. Dieser zog sich dabei eine Schädelimpressionsfraktur mit Einblutungen im Gehirn zu und musste eine Woche im Krankenhaus behandelt werden.

Der Täter konnte damals flüchten, jedoch an seinem Opfer eine DNA-Spur, welche gesichert werden konnte. Über eine Abgleichung der DNA-Datenbank konnte die DNA einem 32-jährigen Marokkaner aus Unterföhring zugeordnet werden. Des weiteren wurde der Beschuldigte auf einem Lichtbild von Geschädigten und einem Zeugen wiedererkannt. Die Staatsanwaltschaft hat daraufhin am 20. Oktober.2008 Haftbefehl wegen versuchten Todschlags gegen ihn erlassen. Der berufslose Marokkaner konnte nun am 11. November.2008 von Beamten der Zielfahndung am Münchner Flughafen festgenommen werden. Er war gerade von einer Urlaubsreise in Marokko zurückgekehrt.

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