Lokreport

25.01.2009

Rauchentwicklung am Marienplatz

Ein Schwelbrand führte am Samstag, 24. Januar 2009, um 14:59 Uhr zu einer mehrstündigen Komplettsperrung der S-Bahn-Stammstrecke. Die Einsatzkräfte der Münchener Feuerwehr unterstützten die bereits eingeleiteten Evakuierungsmaßnahmen der Bahnangestellten.


Bild: Berufsfeuerwehr München

Da nicht klar erkenntlich war woher der Brandgeruch kam, untersuchten mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz den Bahnsteig und fanden nach intensiver Suche die Ursache. Es handelte sich um einen Schwelbrand in der Zwischendecke. Die Einsatzkräfte öffneten die Decke und löschten den Brand. Nach der Beseitigung des Brandguts und der Reinigung des Bahnsteiges führte ein Trupp noch umfangreiche Messungen durch, um eine Schadstoffbelastung auszuschließen. Diese blieben ohne nennenswerte Feststellung. Nach knapp drei Stunden konnte der Bahnverkehr wieder freigegeben werden. Der Einsatze verursachte erheblichen Verspätungen im Personennahverkehr. Zu keiner Zeit waren Fahrgäste gefärdet.

Auch am Stachus kam kurzeitig zu einer Evakuierung. Zuvor arbeiteten das Betriebspersonal des Stachusbauwerkes, der Fahrgastverband und das Verkehrsunternehmen eng zusammen, um die Fahrgäste mit Informationen zu versorgen damit sie möglichst rasch zu ihrem Ziel kommen konnten. Da Brandgeruch wahrgenommen worden war, sollte auch der Stachus geräumt werden. Aber ein Trupp der Feuerwehr konnte keine Gefahr feststellen - so konnte die U-Bahn weiter als Ersatz für die gesperrte Stammstrecke genutzt werden.

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