Lokreport

11.04.2009

MVG stellt Leistungsprogramm 2010 vor

Die Münchnerverkehrsgesellschaft (MVG) hat das Leistungsprogramm für das Jahr 2010 vorgestellt. Dabei soll es trotz gestiegener Fahrgastzahlen zu Kürzungen bei U-Bahn und Bus kommen. Begründet wird dies mit der unsicheren wirtschaftlichen Lage.

Einziger Lichtblick: Die neue Trambahn Einziger Lichtblick: Die neue Trambahn
Bild: Aktion Münchner Fahrgäste

Die bisherigen Fahrten der U4 in der Hauptverkehrszeit zwischen Theresienwiese und Westendstraße entfallen. Ebenso Verstärkerfahrten im Abschnitt Fröttmaning - Münchner Freiheit. Aber auch der Spätverkehr soll ausgedünnt werden. Die U-Bahnen sollen schon früher im unattraktiven 20-Minuten-Takt fahren. Auch der Bus 185 ist in Gefahr, die MVG bemüht sich allerdings noch um eine Lösung in Zusammenarbeit mit den Bezirksausschüssen von Bogenhausen und Berg am Laim. Einziger Lichtblick ist die Eröffnung der neuen Trambahnstrecke in Schwabing.

Dass trotz gestiegenen Fahrgastzahlen das Angebot gekürzt werden soll wird mit der Personalkostenerhöhung und der unsicheren wirtschaftlichen Lage begründet.

Aus Sicht der Fahrgäste ist allerdings eine Angebotsverschlechterung und eine gleichzeitige MVV-Tariferhöhung nicht hinnehmbar. Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste, fordert sogar mehr Züge auf der Trambahnlinie 27 und einen einstieg in den Takt 10 bis Zehn. 'Die Politik ist aufgefordert, für ein angemessenes Verkehrsangebot su sorgen', meint Nagel.

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