Lokreport

09.04.2009

Bundespolizei registriert Zunahme von Gewalt

Rund 1.100 Körperverletzungen im bahnpolizeilichen Aufgabenbereich, fast 350 mehr als im Vorjahr, registrierte die Bundespolizei in Bayern. 4.700 'Schwarzfahrer' sind wegen Erschleichung von Leistungen oder Betrugs angezeigt worden, meist weil sie wiederholt darauf verzichtet hatten, einen Fahrschein zu lösen, oder einen vorhandenen manipuliert hatten. Billiger gefahren sind sie deswegen nicht.


Bild: Bundespolizei

Aber auch Diebstähle beschäftigten die Bundespolizei. Bei fast jedem Zweiten von 3.500 Diebstählen wurden ganze Gepäckstücke oder Gegenstände aus Taschen geklaut. Über 11.000 Sachbeschädigungen, die Hälfte davon Graffiti-Besprühungen an Zügen und Bahngebäuden, wurden im vergangenen Jahr notiert. Die Beamten ermittelten fast 70 Sprayer, die zum Teil für mehrere Hundert Besprühungen verantwortlich waren. Dieser Erfolg ist nicht zuletzt der hervorragenden, zuständigkeitsübergreifenden Zusammenarbeit der Bundes- mit der Landespolizei in der Münchner Koordinierungsgruppe Graffiti (KoGra) zu verdanken. 360-mal eilten die Bundespolizisten zu Bahnunfällen. Ursache waren meist Unachtsamkeit oder Leichtsinn der Reisenden, etwa bei unerlaubtem Aufenthalt im Gleisbereich oder beim Überqueren der Bahnübergänge. 350-mal mussten die Beamten wegen Kindern im Gleis ausrücken.

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