Lokreport

09.07.2009

Bundespolizei rät zur Vorsicht auf Bahnsteigen

Ein nur dreijähriges Kind ist am 8. Juli 2009 am Haltepunkt Fasangarten zwischen Bahnsteigkante und anfahrende S-Bahn gerutscht. Die Bundespolizei warnt anlässlich dieses Unfalls vor Unachtsamkeit an Gleisanlagen.


Bild: Aktion Münchner Fahrgäste

Der 48-jährige Vater und das kleine Mädchen warteten am S-Bahn- Haltepunkt auf die Ankunft der zweiten Tochter. In einem unbeobachteten Moment entfernte sich das Kleinkind von seinem Vater und rutschte in den Gleisbereich zwischen Bahnsteig und anfahrende S-Bahn. Geistesgegenwärtig zog ein 44-jähriger Dietramszeller im Zug die Notbremse. Nach etwa eineinhalb Metern kam die S-Bahn Richtung Holzkirchen zum Stillstand. Der Vater drückte seine Tochter in den Hohlraum unter dem Bahnsteig. Wenig später stellte der alarmierte Rettungsdienst bei dem Mädchen leichte Verletzungen im Gesicht und Beinbereich fest. Zur Sicherheit wurde eine gründliche Untersuchung in einem Münchner Krankenhaus durchgeführt. Aufgrund des Vorfalls war das Gleis für 20 Minuten gesperrt.

Wie sich später herausstellte hatte der Vater nur eine Bekannte begrüßt und war kurzzeitig abgelenkt. Dieser Moment der Unachtsamkeit am Bahnsteig wäre beinahe zur Katastrophe geworden.

In diesem Zusammenhang rät die Bundespolizeiinspektion München zur Vorsicht in der Nähe von Gleisanlagen. Ablenkung durch Musikhören oder Gameboy-Spielen, aber auch Drängeln und Schubsen können laut Bundespolizei gerade auf Bahnsteigen fatale Folgen nach sich ziehen.

In diesem Fall ging die Sache - abgesehen von den leichten Verletzungen des Mädchens und dem Riesenschrecken für die Münchner Familie - relativ glimpflich aus.

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