Lokreport

23.09.2009

Bayerns Verkehrsminister Zeil will die Kosten der Verkehrsunternehmen genau prüfen

Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil zur geplanten Tariferhöhung beim Münchner MVV: „Die Behauptung, die im März dieses Jahres vereinbarte Verschiebung der Tariferhöhung sei aus politischen Gründen erfolgt, ist schlicht und ergreifend falsch.

Ausnahmslos alle Gesellschafter des MVV einschließlich des Münchner Oberbürgermeisters haben dies damals einstimmig beschlossen und gemeinsam veröffentlicht. Deshalb ist die ganze Aktion nichts anderes als der kläglich gescheiterte Versuch eines fadenscheinigen Wahlkampfmanövers kurz vor der Bundestagswahl.' Zeil habe bereits im März deutlich zum Ausdruck gebracht, dass eine Tariferhöhung im Sommer konjunkturell das völlig falsches Signal gewesen wäre. „Eine Tariferhöhung mitten in der schwersten Finanz- und Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit hätte die privaten Haushalte zusätzlich und unverhältnismäßig stark belastet. Durch meinen persönlichen Einsatz wurden die Fahrgäste in einem Zeitraum von mehr als fünf Monaten von höheren MVV-Tarifen verschont', so Zeil.

Seit zwei Jahren sind sich die Gesellschafter zudem einig, Tariferhöhung und Fahrplanwechsel zeitlich anzunähern. Dieses Ziel wird nunmehr erreicht. „Dass das städtische Unternehmen MVG als Konsequenz aus der zeitlichen Verschiebung der Tarifanpassung seine Leistungen ab Dezember einschränken will, ist ein Armutszeugnis. Ich habe unmissverständlich deutlich gemacht, dass ich Kostensteigerungen nur dann akzeptieren werde, wenn sie von den Verkehrsunternehmen glaubhaft dokumentiert und nachgewiesen werden. Die Gespräche hierüber dauern noch an', so der Verkehrsminister. Belastbare Aussagen zur genauen Höhe einer möglichen Tarifanhebung könnten deshalb derzeit noch nicht gemacht werden.

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