Lokreport

12.10.2009

VDV mahnt CDU und CSU, Wahlversprechen zur Verkehrsverlagerung einzuhalten

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat von den Verhandlern der schwarz-gelben Koalitionsgespräche gefordert, die bisherige Aufteilung der Mittel aus der Lkw-Maut für Straße, Schiene und Wasserstraße beizubehalten.

„In ihrem Wahlprogramm haben sich CDU und CSU vorgenommen, verstärkte Anstrengungen zur Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene zu unternehmen. Sollte nun beschlossen werden, die Einnahmen aus der Lkw-Maut ausschließlich in die Straße zu stecken, dann widerspricht dies den Wahlversprechen. Wir erinnern die Union eindringlich an ihre erklärten politischen Prioritäten', sagte VDV-Hauptgeschäftsführerin Dr.-Ing. Claudia Langowsky.

„Wenn Deutschland die festgelegten Klimaschutzziele erreichen will, dann geht das nur mit einer Verlagerung von Verkehr auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel. Im Güterverkehr ist das klar die Schiene', so Frau Langowsky weiter, „für jeden Tonnenkilometer produzieren die Güterbahnen gerade mal ein Viertel des Kohlendioxids im Vergleich zum Lkw.' Neben dem Umweltschutz gebe es weitere gute Gründe, die für die bisherige Verteilung der Mittel sprächen: „Häufig sind Straßenausbaupläne vor Ort politisch gar nicht umsetzbar. Nur durch die Entlastung der Straße durch die Schiene kann Mobilität überhaupt weiter garantiert werden', erläuterte Frau Langowsky.

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