Lokreport

27.11.2009

Eisenbahn-Bundesamt entscheidet zu Gunsten der Sicherheit für Bahnreisende

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat zu Beginn dieser Woche über die Abstände der Querschläge (Verbindungsstollen) im Fildertunnel entschieden. Es folgt dabei den europäischen Vorgaben in Bezug auf die Sicherheit in Eisenbahntunneln.

Die Deutsche Bahn hatte zuvor von Ihrem Recht Gebrauch gemacht, für das in einem fortgeschrittenen Planungsstadium befindliche Projekt eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen. Nach Abwägung aller Aspekte entschied die Bonner Behörde, dass der Querschlagsabstand entgegen der ursprünglichen Planung auf 500 m halbiert werden muss. „Der Sicherheitszugewinn für die Bahnreisenden im Ereignisfall hat hier den Ausschlag gegeben', so der Sprecher des Eisenbahn-Bundesamtes, Sebastian Apolony.

Bei benachbarten unabhängigen Tunneln, die durch Querschläge miteinander verbunden sind, fordert das seit Juli 2008 in Deutschland geltende europäische Regelwerk einen Abstand von höchsten 500 m. Davor galt ein Abstand von 1000 m als anerkannte Regel der Technik - hierauf basierten auch die Planungen der Deutschen Bahn. Für den Neubau des Fildertunnels, der Bestandteil des Projekts Stuttgart 21 ist, war der Planfeststellungsbeschluss im August 2005 ergangen.

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