Lokreport

10.02.2010

Bayern bestellt zusätzliche Verbindungen ins Oberland

Der Freistaat Bayern schließt ab dem 28. März 2010 die abendliche Taktlücke zwischen München und dem Oberland, die durch den Fahrplanwechsel entstanden war.

Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil: „Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) bestellt und finanziert im Auftrag des Freistaats zusätzliche Fahrten bei der Bayerischen Oberlandbahn. In Zukunft kommen Fahrgäste mit der BOB auch um 23:10 Uhr nach einem Konzert- oder Kinobesuch in München wieder bequem nach Hause. Auch in der Gegenrichtung wird es zusätzliche Verbindungen geben.'

Die Fahrgäste können künftig von Lenggries um etwa 22:25 Uhr und von Tegernsee um etwa 22:26 Uhr nach München fahren. In Bayrischzell geht ein Zug um etwa 22:35 Uhr bis Holzkirchen. Ab hier besteht um 23:36 Uhr Anschluss mit der S3 nach München Hauptbahnhof mit Ankunft um 0:18 Uhr.

Zum Fahrplanwechsel wurde der Fahrplan der Bayerischen Oberlandbahn infolge des neuen S-Bahnhaltepunktes Hirschgarten umgestellt. Dadurch entstand für die Fahrgäste im Oberland eine abendliche Taktlücke von und nach München. Der vorletzte Zug um 22:10 Uhr ab München Hauptbahnhof ins Oberland ist für Theater- und Konzertbesucher kaum zu erreichen. Die letzte Verbindung um 23:50 Uhr empfinden viele Fahrgäste als zu spät. Die letzte Abfahrt in München wurde auch nach dem Fahrplanwechsel wie ursprünglich beibehalten, um Anschlüsse aus dem Fernverkehr zu gewährleisten. Mit den neuen Bestellungen können Fahrgäste nach ihrem abendlichen Besuch in der Landeshauptstadt nun bis 23:10 Uhr im Stundentakt und zusätzlich um 23.50 Uhr nach Hause gelangen. Wegen der geringen Zugbesetzungen in den Abendstunden muss künftig zum Teil in Holzkirchen bahnsteiggleich umgestiegen werden.

Verkehrsminister Zeil betont, dass die Fahrplanumstellung bei der BOB im Dezember erhebliche Verbesserungen für die Fahrgäste gebracht habe:

„Wir haben seitdem zusätzliche Züge im Berufs- und Ausflugsverkehr und bessere Anschlüsse im Knoten Holzkirchen von und nach Rosenheim.' Seit Ende Dezember 2009 besteht im morgendlichen Berufsverkehr von Schliersee und von Lenggries ein Halbstundenrhythmus in Richtung München bis etwa 8 Uhr, statt bisher nur bis 7:30 Uhr. Am Nachmittag verkehren zwischen 16 und 18 Uhr und freitags zwischen 15 und 17 Uhr nicht nur wie bisher zwischen München und Lenggries, sondern auch zwischen München und Schliersee zwei Züge pro Stunde.

„Um sowohl ein bedarfsgerechtes Zugangebot als auch die erforderlichen Platzkapazitäten zu gewährleisten, gibt es zusätzliche Schülerzüge in den Mittagsstunden, die die Schulen in Miesbach, Holzkirchen, Tegernsee und Bad Tölz bestmöglich bedienen', erklärt Zeil. Die Ausflugszüge am Wochenende verkehren künftig ganzjährig, und zwar jeweils zwei Zugpaare nach Schliersee, Lenggries und Tegernsee.

„Das ist eine deutliche Verbesserung für Tegernsee, aber auch für Schliersee', hebt der Verkehrsminister hervor. Außerdem wurde die Angebotslücke am Abend zwischen Schliersee und Bayrischzell geschlossen. Sonntags fährt am Abend ein neuer Zug von München um 19:29 Uhr nach Schliersee und Lenggries.

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