Lokreport

22.03.2010

Ein klares Ja zum Schildbürgerstreich?

Die CSU-Stadtratsfraktion wird für den zweiten S-Bahnstammstreckentunnel stimmen. Aber die Finanzierung wird als eine Herkulesaufgabe angesehen. Und ein nicht regionalzugtauglicher Tunnel wäre ein "Schildbürgerstreich", meite der CSU-Bezirksvorsitzende.

Josef Schmid, Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion, und Otmar Bernhard, CSU-Bezirksvorsitzender stellten ihre Position so vor: 

"Die zweite Stammstrecke im Tunnel halten wir für eine völlig unbefriedigende Lösung für den Bahnknoten München. Wir halten daher an unseren fachlichen Einwänden und unserem bereits vorgestellten Konzept („Olympia-Paket") fest. Allerdings wurde seitens der Staatsregierung deutlich gemacht, dass irgendeine Finanzierung zur Verbesserung der Münchner S-Bahn-Situation nur dann erreichbar ist, wenn dem zweiten S-Bahntunnel jetzt zugestimmt wird und diese Zustimmung eine möglichst breite Mehrheit im Stadtrat hat. Da unter diesen Umständen eine Finanzierung versucht werden soll, stimmt die CSU-Stadtratsfraktion den derzeitigen Planungen zur zweiten S-Bahnstammstrecke zu. Die CSU-Stadtratsfraktion verlangt im Oktober 2010 vom Oberbürgermeister einen Bericht darüber, ob die Finanzierung erreicht werden konnte.

Als Erfolg werten wir, dass in den Gesprächen mit der Staatsregierung diese drei unserer Vorschläge aus dem „Olympia-Paket" aufgreifen will:     

Den Ausbau der Sendlinger Spange, das Vorantreiben der Planungen zur S-Bahn-Strecke Pasing - Eichenau und das Zugehen der Staatsregierung auf die Landeshauptstadt München bei der Fortführung der U-Bahnstrecke U 5 von Laim nach Pasing.

Wir weisen ferner darauf hin, dass die CSU München und die CSU-Stadtratsfraktion diejenigen sind, die nach wie vor ein Gesamtkonzept für den Bahnknoten München gefordert und erarbeitet haben."



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