Lokreport

16.03.2007

Bahn gibt Schuld an Januar-Schnee-Chaos zu

Bayerns Bahn-Chef Klaus-Dieter Josel sieht Image der Bahn in Gefahr.

Als wegen zehn Zentimeter Neuschnee am 24. Januar bei der Bahn ein absolutes Chaos ausbrach war die Kritik von allen Seiten groß. Zu recht wie Bayerns Bahn-Chef Klaus-Dieter Josel nun zugibt. Er hatte sofort eine Untersuchung veranlasst. 'Das darf nicht passieren. Wir hatten neue Prozesse, die die Reaktionszeit und den Dialog bei solchen Wintereinbrüchen verbessern sollten. Die haben auf dem Papier funktioniert - in der Praxis leider nicht.' Eine noch viel größere Katastrophe für das Image der Bahn stellte allerdings das tagelange Brach-Liegen der neuen Rennstrecke Ingolstadt-Nürnberg dar. Der Grund dafür waren die dort eingebauten Schnellfahrweichen. Diese sind zwar beheizt, kamen aber mit dem so genannten Flugschnee nicht zurecht. Deshalb setzte sich der von den ICE-Zügen aufgewirbelte Schnee fest und blockierte die Weichen. Dieses Phänomen sei nicht bekannt gewesen, das werde nächsten Winter nicht mehr passieren, so Josel - nicht auszudenken, wenn es öfter als ein-, zweimal geschneit hätte. 'Sollte es noch einen Wintereinbruch geben, wird jede Weiche mit einem speziellen Weichenräumer besetzt', kündigte er an.



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