Lokreport

22.03.2007

Complete Mobility

Siemens TS auf dem UITP Weltkongress in Helsinki

Ein sicherer und schneller öffentlicher Personenverkehr entscheidet
heute mehr denn je über Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit in
vielen Regionen und Städten weltweit. Nachhaltige und optimal
vernetzte Mobilität ist eines der Schlüsselthemen des 21.
Jahrhunderts. Mit seinem Ansatz „Complete Mobility' verfolgt Siemens
daher das Ziel, die Verbindungen zwischen den Metropolen, aber auch
innerhalb der Ballungsräume den heutigen Bedürfnissen nach Mobilität
anzupassen. Gleichzeitig leistet Siemens mit seiner Bahntechnik einen
Beitrag zum Schutz der Umwelt, zur Senkung des Energieverbrauchs und
damit des CO2-Ausstoßes. Beispiele dafür stellt Siemens auf seinem
Stand des UITP-Kongresses in Helsinki vor: Metrofahrzeuge mit
entscheidend verbesserter Umweltbilanz, eine leistungsfähige
Straßenbahn für attraktive Mobilität in der Großstadt und
Automatisierungslösungen für den Nahverkehr, mit denen sich die
Beförderungskapazität steigern und flexibel an den Bedarf adaptieren
lässt.

Klimaschutz und Energieeffizienz sind Hauptthemen des diesjährigen
UITP-Weltkongresses. Green Mobility bildet deshalb einen wichtigen
Aspekt des Ausstellungsportfolios von Siemens im Helsinki Fair Centre.
Am Metrofahrzeugs für Oslo Sporveier zeigt Siemens TS, wie der Bereich
das Prinzip des Umweltschut-zes in einer neuen Dimension verwirklicht.
Sämtliche zur Herstellung verwendeten Materialien wurden unter dem
Gesichtspunkt des Umweltschutzes ausgewählt. Auf Basis einer
detaillierten Materialdeklaration für den gesamten Metrozug Oslo MX
wurde ein Entsorgungskonzept inklusive einer Wirtschaftlichkeits-
betrachtung erarbeitet. Eine Recyclingquote von 94 Prozent des Fahrzeugs
unterstreicht die hervorragende Umweltperformance im internationalen
Vergleich und trägt zum exzellenten Produktimage bei.

Die Untersuchung der Energieeffizienz ergab eine im Durchschnitt
30-prozentige Einsparung gegenüber den Vorgänger-fahrzeugen von Oslo
Sporveier. Durch den geringeren Bedarf an Energieressourcen können die
Umwelteinwirkungen reduziert werden. In punkto Klimastrategie konnten
mittels einer Ökobilanz nach ISO 14040 erstmals die umweltrelevanten
Einflüsse einer Metro von Siemens quantifiziert werden. Das Fahrzeug
für die Metro Oslo leistet mit nur zwei Gramm CO2-eq (CO2-Aquivalent)
pro Kilometer und Tonne im Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln einen
entscheidenden Beitrag zum Klima-schutz.

Für einen attraktiven Nahverkehr: Combino Plus
Ein attraktives Angebot für den Nahverkehr auf der Schiene trägt
ebenfalls dazu bei, dass die Einwohner von Ballungsräumen auf den
motorisierten Individualverkehr verzichten. Moderne
100-Prozent-Niederflurstraßenbahnen wie der Combino Plus von Siemens
mit ihrem hohen Fahrgastkomfort bieten eine echte Alternative.
Betreiber können zwischen Fahrzeug-Konfigurationen von zwei bis acht
Modulen wählen und haben dabei über die gesamte Länge ein
niederfluriges und durchgängig begehbares Fahrzeug, was eine
gleichmäßige Verteilung der Fahrgäste ermöglicht. Das Fahrzeug zum
Beispiel für Budapest verdeutlicht die Flexibilität und
Leistungsfähigkeit des Konzepts: sechs Module mit insgesamt 54 Meter
Länge bilden die bislang längste Straßenbahn der Welt mit der
Transportkapazität einer Metro: ca. 10.000 Fahrgäste pro Stunde und
Richtung können so auf einer der Straßenbahnlinien mit dem höchsten
Fahrgastaufkommen der Welt befördert werden. In Helsinki zeigt Siemens
an seinem Stand ein Modell des Combino Plus mit einem neuen
Frontdesign sowie eine Bildschirmpräsentation.

Gezeigt wird außerdem ein Modell des Cityval, wie der Airval eine
Weiterentwicklung des Val-Systems, die derzeit gemeinsam mit Lohr
Industries im Rahmen des Neoval-Forschungsprojekts erfolgt. Ferner
ist ein Modell des Desiro ML ausgestellt. Beim Desiro ML handelt es
sich um die neue Siemens-Plattform von elektrischen und
diesel-elektrischen Triebzügen für den Einsatz im S-Bahn-, Regional-
und Interregioverkehr. Der Desiro ML bietet den Betreibern hohe
Flexibilität bei der Anpassung an das Fahrgastaufkommen, z.B. durch
Veränderung der Zahl der Mittelwagen. Schließlich ist ein Modell des
Syntegra-Fahrwerks zu sehen. Dieses direktangetriebe Fahrwerk mit
gelenkigem Rahmen bietet Vorteile wie reduzierte Eigenmasse und höhere
Nutzlast sowie niedrigere Life-Cycle-Costs durch verbesserten
Wirkungsgrad und geringere Wartungskosten.

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