Lokreport

01.04.2007

Ab 1. April 2007 gelten neue Tarife und neue Verfahren

Anscheinend unumgänglich sind die jährlichen MVV-Tariferhöhungen. Aber auch die Preise der Park&Ride-Plätze steigen um teileweise 100 Prozent. Die Bahn verkauft im Zug keine Fahrkarten mehr - und beim MVV-Regionalbus darf man nur noch vorne einsteigen.

Endlich einmal bleiben die Preise für Einzelfahrkarten und die Streifenkarte stabil. Aber die MVV-Zeitkartenkunden müssen mehr bezahlen. Dies kann natürlich niemand freuen, aber die Alternative wären weniger Busse und Bahnen. Bei einem Vergleich mit anderen Verkehrsverbünden schneidet der MVV nicht besonders schlecht ab. Aber in Zukunft muß weiter auf Sparsamkeit geachtet werden, nicht bei den Fahrpersonalen, sondern beim administartiven Überbau. Die Zahl der Geschäftsführer hat sich seit der Gründung des MVV vor fast 35 Jahren deutlich erhöht. Interessant ist, daß jetzt alle alten Fahrkarten, die auf Euro lauten, erstattet oder umgetauscht werden können. Dies ist noch nicht überall bekannt und erfüllt wenigstens teilweise eine langjährige Forderung der Aktion Münchner Fahrgäste. Deren Sprecher, Andreas Nagel, bedauert, daß der MVV nicht bereit ist alte Zöpfe abzuschneiden und es immer noch das Gezeter mit alten Fahrkarten gibt.

Bei den Park&Ride-Plätzen erhöhen sich die Preise teilweise von 50 Cent auf einen Euro. Trotzdem scheint sich die Bewirtschaftung der Parkplätze bewährt zu haben. Grundsätzlich ist es wünschenswert, daß die Fahrgäste zu Fuß, mit dem Rad oder einen anderen Linienverkehrsmittel zum Schnellbahnhof gelangen.

Die Einstellung des Fahrkartenverkaufs in den bayrischen Zügen wird von vielen kritisiert. Aber nachdem manche Zeitgenossen sich den Kauf einer Fahrkarte sparen wollten und erst die Geldbörse zückten, sobald sie ein Schaffner ansprach ließ den Verantwortlichen keine andere Wahl. Solange es ein vernüftiges Verfahren bei defekten Fahrkartenautomaten gibt und die Schaffner Augenmaß beweisen kann der Wegfall des Fahrkartenverkaufs verschmerzt werden.

Auch bei den MVV-Regionalbussen sind Schwarzfahrer der Grund für eine Änderung des Fahrgastzustieges. Jetzt dar nur noch vorne eingestiegen werden. So kann der Fahrer wenigstens im Groben überprüfen, ob er für seine Leistung auch bezahlt wird.

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