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Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 24.10.2010 (67/2010)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Martin Marino, 0151 4 1919252, Stefan Hofmeir, 089 48951049, presse@fahrgaeste.de

Auch die Geduld der Fahrgäste ist begrenzt



Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 24.10.2010 (67/2010)



Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de





Die kommende Woche wird wieder von Tarifauseinandersetzungen geprägt sein. Es drohen Warnstreiks, Streiks und Notfahrpläne. Erschwerend kommen noch die Witterungsverhältnisse dazu. Einmal ist das Warten bei tiefen Temperaturen noch unerfreulicher zum anderen streiken auch die Weichen und Signale gerne bei zunehmender Kälte.

'Die Geduld der Fahrgäste nähert sich dem Ende. Die Verantwortlichen müssen nun endlich den Willen zu einer Einigung zeigen und zu einer Lösung am Verhandlungstisch kommen', meint Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. 'Auch die Politik sollte den wachsenden Unmut der Fahrgäste nicht unterschätzen, denn diese wissen ganz genau wer die Eigentümer der großen Verkehrsunternehmen sind.'

Der Fahrgastverband gibt den Fahrgästen die Empfehlung, sich rechtzeitig zu informieren und eventuelle Ausweichrouten zu planen. Bei jeder Störung im S-Bahnbereich ist es vorteilhaft, sich schon möglichst weit auf sein Fahrziel mit anderen Verkehrsmitteln hinzubewegen. So ist beispielsweise der Ostbahnhof gut mit der U-Bahn zu erreichen. Auch die Trambahnlinie 19 kann in Richtung Pasing benutzt werden.

Es wäre auch ein Zeichen des Entgegenkommens, wenn die Landeshauptstadt München an Streiktagen auf die Gebühren an den P+R-Parkplätzen verzichten würde, Dies wäre eine Erleichterung für die Fahrgäste aus dem Umland.

In vielen Gesprächen haben die Vertreter der Arbeitnehmer immer versichert, daß sich der Streik nicht gegen die Fahrgäste richtet. Daher erwarten diese eine möglichst frühzeitige Information über die geplanten Arbeitskampfmaßnahmen.

Streikende Weichen lassen sich durch vorbeugende Wartung vermeiden. Schnell einsatzbereites Personal kann die Folgen von technischen Ausfällen mildern.

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