Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Martin Marino, 0151 4 1919252, Stefan Hofmeir, 089 48951049, presse@fahrgaeste.de
Trambahn nach St. Emmeram muß Betrieb im September 2011 aufnehmen
Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 09.02.2011 (06/2011)
Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de
Der Münchner Nordosten wird künftig von einer neuen Trambahnlinie erschlossen. Eine der bisher am Effnerplatz endenden Trambahnlinien wird bis nach St. Emmeram als Stammlinie verlängert, Die andere Linie verstärkt diese Stammlinie und verkürzt den Fahrplantakt im Berufsverkehr. Dabei sind gute Anschlüsse von und zur U4 am Arabellapark notwendig. Sinnvoll ist es, die Linie, die vom Max-Weber-Platz kommt, als Stammlinie nach St. Emmeram zu verlängern. Allerdings muß die derzeitige Linie 18 schon an der Westendstraße eine Verknüpfung mit der U-Bahn gewährleisten. So kamen die Experten der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) zu dem richtigen Schluß, daß künftig eine andere Linie, nämlich die 16 die Bedienung der Strecke vom Sendlinger Tor über den Max-Weber-Platz bis nach St. Emmeram übernimmt. Dieser Linientausch ist zum regulären Fahrplanwechsel im Dezember 2011 vorgesehen. Nach den derzeitigen Vorstellungen der MVG sollte die neue Trambahnlinie zwar im September 2011 fertiggestellt werden, aber erst im Dezember von regulären Linienfahrzeugen befahren werden. Dies führte im zuständigen Bezirksausschuß (BA zu heftigen Unmutsäußerungen.
Nach einer ausgiebigen Diskussion faßte der BA folgenden Beschluß: 'Dem BA ist nicht nachvollziehbar, warum die Tram entgegen aller früheren Ankündigungen nicht im Frühherbst in Betrieb gehen soll. Der BA 13 fordert die Fertigstellung und die Inbetriebnahme zum angekündigten Termin am 10. September 2011.'
Für den Fall, daß wirklich Unsicherheiten bei den Fahrgästen bestehen sollten, schlug Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste und Mitglied im BA, vor, das Liniensignal 'E' für den Abschnitt Effnerplatz - St. Emmeram zu verwenden. Dies könnte unabhängig davon sein, welche Linie nun bis zum Fahrplanwechsel den Betrieb aufnimmt. 'Die Münchner Fahrgäste sind so intelligent und soviel Kummer mit den Bussen und Bahnen gewöhnt, daß es für sie keine Schwierigkeit bedeutet, am Arabellapark einfach in diejenige Trambahn einzusteigen, die stadtauswärts fährt. Jeder Zug wird auch zwangsläufig den Schienen folgen und so automatisch nach St. Emmeram fahren', so Nagel. 'Dasselbe gilt natürlich auch in umgekehrter Richtung. Wichtig ist, daß nach der langen Bauzeit die Bürger und Fahrgäste in den Genuß der neuen Trambahnlinie kommen.'
Für die neuen Haltestellen gibt es auch schon Namensvorschläge. So soll die bisherige Haltestelle 'Evastraße' in 'Schlösselgarten' und die 'Pionierschule' in 'Prinz-Eugen-Park' umbenannt werden. Diese Vorschläge werden auch vom Fahrgastverband sehr positiv gesehen, da eine enge emotionale Bindung der Bürger zu 'ihrer' Trambahn mehr als wünschenswert ist.
Zurück

