Lokreport

Trauer um Andreas Nagel

Die Aktion Münchner Fahrgäste trauert um ihren Sprecher und Gründer Andreas Nagel, der am 13. Januar 2017 völlig unerwartet verstorben ist.

Aktuelles

MVV-Tarifreform: Großer Meilenstein für Münchner Fahrgäste
Der Verbundrat und die Gesellschafterversammlung des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) haben am Freitag nach langer Verhandlungszeit die MVV-Tarifreform beschlossen. Wenn nun noch der Münchner Stadtrat sowie die Kreistage der Verbundlandkreise zustimmen, wird der neue Tarif zum 9. Juni 2019 in Kraft treten. „Für die Münchner Fahrgäste ist die Tarifreform ein großer Meilenstein“, so Stefan Hofmeir, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. „Endlich fallen die hohen Preissprünge an den Zonengrenzen weg.“ Durch die neuen, oft auch günstigeren Fahrpreise werden noch mehr Münchner auf den ÖPNV umsteigen und die Straßen entlasten. „Der beste Tarif nützt nichts, wenn die Verkehrsmittel dann hoffnungslos überlastet sind und man erst gar nicht einsteigen kann“, so Hofmeir weiter. Die Aktion Münchner Fahrgäste fordert deshalb einen schnellen und massiven Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in München. „Wir brauchen weitere (zugelassene) U-Bahn-Züge, mehr Trambahnlinien und Busse. Und auch die Betriebshöfe müssen die zusätzliche Kapazität schaffen können“.   Mehr...

Neuer MVV-Geschäftsführer ist anerkannter ÖPNV-Fachmann
Am Mittwoch standen auf der Tagesordnung der außerordentlichen MVV-Gesellschafterversammlung ursprünglich zwei Themen: Der Beschluss der neuen Tarifreform, die nach aktuellem Stand Mitte 2019 in Kraft treten soll, sowie die Berufung des neuen MVV-Geschäftsführers. Der Beschluss der Tarifreform wurde erneut vertagt, dafür verlief die Bestellung des neuen MVV-Geschäftsführers Dr. Bernd Rosenbusch nach Plan. Dr. Rosenbusch tritt mit Wirkung zum 1. Oktober die Nachfolge des langjährigen MVV-Geschäftsführers Alexander Freitag an, der sich nach 21 Jahren Geschäftsführung in den Ruhestand verabschiedet. „Dr. Bernd Rosenbusch gilt als ausgewiesener Fachmann in der Branche“, so Stefan Hofmeir, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste, „als aktueller Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn ist er bereits heute im Verbundrat und kennt den MVV und dessen Potentiale bestens“. Bei seiner Bewerbung überzeugte Dr. Rosenbusch die MVV-Gesellschafter u. a. auch mit einem schlüssigen Konzept, wie er den MVV weiterentwickeln will.   Mehr...


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Nachrichten

ÖPNV-Offensive muss sinnvoll erfolgen
Die Aktion Münchner Fahrgäste begrüßt die große ÖPNV-Offensive im Rathaus. In den öffentlichen Nahverkehr muss dringend investiert werden. Nicht nur der ständige Bevölkerungszuwachs, auch die wahrscheinlich Ende des Jahres kommende Tarifstrukturreform mit ihrer stadtweiten Monatskarte wird bereits zu einer starken Zunahme der Nutzung führen. Der Fehler bei der 2. S-Bahn-Stammstrecke, dass viele sinnvolle kleinere und schnellere Investitionen in den S-Bahn-Außenästen über ein Jahrzehnt auf Eis liegen, darf sich bei den städtischen Verkehrsmitteln nicht wiederholen. Es bringt nichts Milliarden nur als Beton in den Untergrund zu pumpen. Wir brauchen kurz- und mittelfristige Lösungen und Investitionen in allen Stadtvierteln. Dazu gehören vor allem auch neue Bus- und Trambahnlinien sowie Taktverdichtungen. Eine nicht förderfähige U26 kommt der Stadt nicht nur beim Bau sehr teuer, sondern bleibt auch im späteren Betrieb dauerhaft hoch-defizitär. Sämtliche Trambahn-Neueröffnungen der letzten 20 Jahre wurden hingegen zum Erfolgsschlager.   Mehr...

MVV-Zeitkarte schon immer Flatrate - Massive Takt- und Kapazitätsausweitung notwendig
Die aktuell im Rahmen der MVV-Tarifreform zumindest von den Münchner Vertretern favorisierte Innenraum-Flatrate ist nichts Neues. Seit Jahrzehnten kann eine Zeitkarte immer als "Flatrate" beliebig oft innerhalb des zeitlichen und räumlichen Geltungsbereiches genutzt werden. Wenn es ab Ende 2018 für Zeitkarten-Nutzer nur noch eine Innenraumzone geben wird, bedeutet das für aktuell mindestens 120.000 Zeitkartennutzer, die lediglich bisher 2 Zeitkartenringe gebucht haben, eine Preiserhöhung von ungefähr 20 Prozent. Das sind gut ein Viertel aller Zeitkartennutzer, die dann mehr kaufen müssen als sie für die tägliche Fahrt zur Arbeit benötigen. Auch Pendler aus dem Umland müsten dann immer den kompletten Innenraum buchen, obwohl sie beispielsweise aktuell vielleicht nur eine Innenraumzone brauchen. Für die restlichen Innenstadt-Zeitkarteninhaber wäre die neue Flatrate ein Preisgewinn, da diese günstiger sein soll als bisher 3 oder 4 Ringe kosten. "Die Stadt München will mit der neuen Flatrate vor allem ein verkehrs- und umweltpolitisches Signal setzen", so Stefan Hofmeir, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. "Die Münchner sollen künftig alle Innenstadtfahrten öffentlich vornehmen und das Auto ganz in der Garage lassen." Wer die neue Flatrate beschließt, sollte aber auch gleich für die dafür notwendigen massiven infrastrukturellen und betrieblichen Erweiterungen Geld bereitstellen. "Bei einem Innenraum-Zeitkarten-Pflichtabo werden den MVV noch mehr Menschen nutzen als sowieso schon in der schnell wachsenden Stadt prognostiziert", so Hofmeir weiter. "Wir brauchen dann dringend einen funktionierenden 2-Minuten-Takt auf allen Innenstadt-U-Bahnlinien, die neuen Trambahn-Tangenten im Norden und Westen und Streckenerweiterungen sowie weitere Expressbuslinien. Dazu auch möglichst schnell die neuen Betriebshöfe bei U-Bahn und Trambahn. Nicht zu vergessen die S-Bahn-Ausbauten auf den Außenstrecken. Nur so kann der drohende MVV-Verkehrskollaps abgewendet werden." Sollte eine Innenraum-Flatrate kommt, sollte dies auch für die Schüler gelten. "Aus dem Ausbildungstarif muss eine Art pauschales Schul- und Freizeitticket werden, das der Freistaat finanziert", so Hofmeir abschließend.   Mehr...

Kostenloses Zivilcourage-Trainings
Angst ist immer ein schlechter Ratgeber. Aber wie komme ich sicher nach Hause, auch wenn ich beim Feiern war? Die Antwort auf diese Frage geben erfahrene Beamte der Polizei beim Verhaltenstraining für Fahrgäste. Das Polizeipräsidium München, die Bundespolizeiinspektion München und die Aktion Münchner Fahrgäste veranstalten Kurse für Zivilcourage. Im Mittelpunkt steht die Vermeidung von gefährlichen Situationen und das angemessene Verhalten. Die kostenlosen Kurse finden im Verkehrszentrum des Deutschen Museums auf der Schwanthalerhöhe statt. Anmeldung im Internet unter www.fahrgaeste.de oder Telefon (089) 20 35 50 00. Die Kurse sind besonders auch für Jugendliche geeignet. Neben theoretischen Erläuterungen werden auch Rollenspiele durchgeführt, die ganz anschaulich das richtige Verhalten erlernen lassen. 'Wir wollen, dass es gar nicht zu Situationen kommt, bei denen Fahrgäste zu Schaden kommen!', so Stefan Hofmeir, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste.   Mehr...

Fahrgäste profitieren von neuer Tram 22 nach Steinhausen
Noch im Juli soll im Stadtrat das neue Leistungsprogramm der MVG ab Dezember 2017 beschlossen werden. Dieses enthält in einer aktualisierten Version nun auch eine nicht nur von der Aktion Münchner Fahrgäste lange geforderte Trambahn-Direktverbindung der im letzten Dezember neu eröffneten Steinhausen-Trambahn in die Innenstadt. Der im Januar verstorbene Gründer der Aktion Münchner Fahrgäste, Andreas Nagel, hatte sich hierfür regelmäßig auch in seiner Funktion als Mitglied des Bezirksausschusses 13 (Bogenhausen) eingesetzt. Wenn die aktuell noch laufenden Prüfungen zur Finanzierbarkeit und Fahrzeugverfügbarkeit es zulassen, soll die bisher nur zwischen Hochschule München und Karlsplatz (Stachus) verkehrende Verstärkerlinie 22 über die Maximilianstraße und Max-Weber-Platz verlängert werden und von dort zum S-Bahnhof Berg am Laim fahren. Die Linie 25 aus Grünwald würde wieder am Max-Weber-Platz wenden. "Die Fahrgäste aus Zamdorf/Steinhausen hätten damit eine Direktverbindung in die Innenstadt, in der Maximilianstraße gäbe es seit 1988 endlich wieder tagsüber durchgehend einen 5-Minuten-Takt", so Stefan Hofmeir, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. Die Relation Steinhausen - Dachauer Straße gab es als Trambahnlinie bereits bis 1980 mit der Linie 1 von Steinhausen (Vogelweideplatz) nach Moosach.   Mehr...

Kommende U-Bahn-Sanierungen langfristig ankündigen
Am kommenden Dienstag wird der Betrieb der U3 zwischen Münchner Freiheit und Scheidplatz nach fast einem halben Jahr Bauarbeiten wiederaufgenommen. Nach 45 Jahren wurden 7.500 t Schotter, ca. 3.300 Schwellen und ca. 9.000 m Fahrschienen erneuert. Für die Fahrgäste bedeutete die Totalsperrung zusätzliches Umsteigen, verlängerte Reisewege teilweise auf anderen Routen. Da die Bauarbeiten während der Wintermonate stattfanden, konnten die Fahrgäste nicht aufs Fahrrad ausweichen.   Mehr...

S-Bahn München: Punktuelle Sofortlösungen besser als Jahrzehnte langes Warten auf Tunnel
Ab dem nächsten Fahrplanwechsel im Dezember wird die Strecke nach Ebersberg regulär von der aus Gauting kommenden Linie S 6 befahren. Die bisher dort verkehrende Linie S 4 endet dann bereits am Ostbahnhof und wird nur noch in der Hauptverkehrszeit nach Zorneding, Grafing oder Ebersberg verlängert.   Mehr...

Weiter steigende Fahrgastzahlen bei der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG)
In 2016 sind die Fahrgastzahlen bei der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) in den Verkehrsmitteln U-Bahn, Bus und Trambahn um 2,1 Prozent gestiegen. Im Dezember stieg das Leistungsangebot um 2,3 Prozent, die Preise wurden jedoch um 2,9 Prozent erhöht.   Mehr...

Staffelübergabe bei der S-Bahn München
Nach 8 jährigem, erfolgreichen Einsatz für die S-Bahn München, übergibt Bernhard Weisser nun den „Staffelstab“ an seinen Nachfolger Heiko Büttner.   Mehr...

Aktion Münchner Fahrgäste trauert um Andreas Nagel
Die Aktion Münchener Fahrgäste trauert um ihren Gründer und Sprecher Andreas Nagel (57). Dieser verstarb völlig unerwartet am vergangenen Freitag auf dem Weg zum Arzt infolge einer Lungenembolie.   Mehr...

Stufenplan zur zweiten S-Bahnstammstrecke
Der Freistaat, der Bund und die Deutsche Bahn haben am 25. Oktober 2016 einen Stufenplan vereinbart, nach dem der Bau der zweiten S-Bahn-Stammstrecke in München realisiert werden soll. Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann bezeichnete die Vereinbarung als „epochalen Durchbruch“ für ein Projekt, das den Bürgerinnen und Bürgern in München und vor allem auch den vielen Pendlern außerhalb von München zu Gute kommen werde. „Eine zweite Stammstrecke entlastet die S-Bahn-Hauptstrecke so stark, dass dort insgesamt fast die doppelte Menge an Fahrgästen in nahezu doppelt so vielen Zügen transportiert werden kann. Darüber hinaus sind mit dem Bau der Strecke zahlreiche Verbesserungen verbunden.“   Mehr...

Bernhard Weisser verlässt die S-Bahn München
Der bisherige Chef der S-Bahn München, Bernhard Weisser (61), steht aus persönlichen, gesundheitsbedingten Gründen für die Geschäftsleitung der S-Bahn München nicht mehr zur Verfügung und scheidet im neuen Jahr auf eigenen Wunsch aus der Geschäftsleitung aus.   Mehr...

MVV erhöht die Preise für 2017
Die MVV-Gesellschafterversammlung hat in ihrer Sitzung am 16. Sep­tember 2016 einstimmig eine MVV-Fahrpreisanhebung um durchschnitt­lich 2,9 Prozent beschlossen. Im Zonentarif beträgt die Preisanpassung im Durchschnitt 3,3 Prozent und im Zeitkartentarif durch­schnitt­lich 2,7 Prozent.   Mehr...

VDV: Eine Maut für Fernbusse ist legitim und angemessen
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) unterstützt die aktuellen Beschlussempfehlungen der Bundesratsausschüsse für Umwelt und Verkehr, künftig auch Fernbusse zu bemauten. „In Deutschland ist es üblich, dass Verkehrsteilnehmer für die Nutzung von Schiene, Straße und Wasserstraße eine entsprechende Nutzungsgebühr zahlen. Die Eisenbahn zahlt Trassenentgelte, die Binnenschiffe Kanalgebühren, der LKW zahlt Maut. Analog dazu sollte auch eine Maut für Fernbusse eingeführt werden.   Mehr...

Mit Gürtelschnalle auf DB-Mitarbeiter eingeschlagen
Die Münchner Bundespolizei hat Ermittlungen gegen zwei Unbekannte aufgenommen, die in der Nacht zum Sonntag, 25./26. Juni 2016, zwei Mitarbeiter der Deutsche Bahn-Sicherheit angegriffen haben. Dabei wickelten beide Täter ihre Gürtel so um die Hand, um mit der Schnalle zuschlagen zu können.   Mehr...

Vom Handy abgelenkt - ins U-Bahngleisbett gefallen
Am Mittwoch, 22. Juni 2016, gegen 11.30 Uhr, wollte ein 31-Jähriger mit der U-Bahn von Giesing in Richtung Hauptbahnhof fahren und wartete am Bahnsteig. Während der Wartezeit beschäftigte er sich mit seinem Smartphone und ging auf dem Bahnsteig hin und her. Als er sein Handy in die Hosentasche stecken wollte, trat er mit seinem Fuß aus Unachtsamkeit auf die Kante des Bahnsteigs, verlor das Gleichgewicht und stürzte selbstverschuldet auf das Gleis.   Mehr...

Aktuelle Termine

30.10.2018(Di)
Mit Herz und Verstand handeln. Notfall? Du hilfst - ich auch!

06.11.2018(Di)
Mit Herz und Verstand handeln. Notfall? Du hilfst - ich auch!

07.12.2018(Fr)
Mit Herz und Verstand handeln. Notfall? Du hilfst - ich auch!

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Aktuelle Information für die Medien

MVV-Tarifreform: Großer Meilenstein für Münchner Fahrgäste

Neuer MVV-Geschäftsführer ist anerkannter ÖPNV-Fachmann

ÖPNV-Offensive muss sinnvoll erfolgen

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