Lokreport

28.11.2018

Dauerbaustelle Sendlinger-Tor: Zusatzweichen würden Tramnetz flexibler machen

Die Erneuerung der Trambahngleise östlich des Sendlinger Tor Platzes wird statt 2 nun 4 Monate dauern, gab die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) am Mittwoch bekannt. Seit 8. Oktober wird an dieser lediglich ca. 200 Meter langen dreigleisigen Strecke zwischen Lindwurm- und Müllerstraße gearbeitet, zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember sollte der Fahrbetrieb urspünglich wieder starten. Baustellenbedingt ruht die Tramstrecke zum Isartor (kein Schienenersatzverkehr), auf der Strecke zum Ostfriedhof und weiter zur Schwanseestraße fahren Ersatzbusse.

"Die Fahrgäste leiden sehr unter den immer länger dauernden Gleisbauarbeiten", so Stefan Hofmeir, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. "Was früher unter rollendem Rad oder in einer Nacht gebaut wurde, wird inzwischen eine ganze Woche gesperrt. Eine 6-wöchige Großbaustelle im Jahre 1997 dauert inzwischen über 3 Monate".

Mit ein paar zusätzlichen Weichen könnte das Tramnetz viel flexibler sein: Gäbe es beispielsweise in der Fraunhoferstraße auch Weichen nach rechts in die Müllerstraße, hätte man die aktuell abgehängten Strecken in Betrieb lassen können. Auch während der immer wieder stattfindenden Demonstrationen am Sendlinger Tor Platz wären die Trambahnen dann nicht mehr blockiert.

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