Lokreport
Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 16.02.2011 (09/2011)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Martin Marino, 0151 4 1919252, Stefan Hofmeir, 089 48951049, presse@fahrgaeste.de

Fahrgäste haben Verständnis für die Forderungen der Lokführer - nicht aber für einen Streik

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 16.02.2011 (09/2011)


Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de


Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hält Warnstreiks ab Montag, 21. Februar 2011 für möglich. Dies weckt bei allen Fahrgästen schlimme Befürchtungen. Die Temperaturen sind eisig, das Warten auf verspätete Züge ist daher besonders unerfreulich. Grundsätzlich haben die Fahrgäste Verständnis für die Forderungen der Lokführer. Das Verständnis für Warnstreiks oder einen Streik ist allerdings mehr als begrenzt.

Besonders die Münchner Fahrgäste leiden unter den ständigen Ausfällen der Linienverkehrsmittel. Gestörte Weichen, ausfallende Stellwerke haben die Nerven der Fahrgäste genügend strapaziert. Auch die wochenlangen Streik- und Gegenstreikmaßnahmen bei der städtischen Verkehrsgesellschaft sind noch lange nicht vergessen.

'Wir fordern von den Tarifparteien, daß sie sofort an den Verhandlungstisch zurückkehren und notfalls mit Hilfe eines Schlichters ohne Arbeitskampfmaßnahmen zu einem Abschluß kommen', sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. 'Mir ist keine andere Branche bekannt, in der es so häufig zu solch massiven Auseinandersetzungen kommt.'

Wenn es zum Streik kommen sollte, sind die Forderungen der Fahrgäste an die Gewerkschaft und ihre Vertreter ist klar: Die Fahrgäste müssen mindestens 48 Stunden vor Streikbeginn umfassend informiert werden. Es muß einen geordneten Streikablauf geben, Züge dürfen nicht auf der Strecke oder an abgelegenen Bahnhöfen stehen bleiben.

Auch die Verkehrsunternehmen müssen für eine ordentliche Information der Fahrgäste sorgen. Dazu muß genügend Personal, das auch entsprechend ausgebildet ist, eingesetzt werden.

Ein Streit über irgendwelche Grundsatzfragen darf nicht auf dem Rücken der Fahrgäste ausgetragen werden. Von allen Beteiligten fordern die Fahrgäste den Willen zur Einigung ein.



Zurück
Aktuelle Termine

13.10.2026(Di)
Mit Herz und Verstand handeln. Notfall? Du hilfst - ich auch!

12.11.2026(Do)
Mit Herz und Verstand handeln. Notfall? Du hilfst - ich auch!

09.12.2026(Mi)
Mit Herz und Verstand handeln. Notfall? Du hilfst - ich auch!

Mehr...

Aktuelle Information für die Medien

Mehr...