Lokreport

27.04.2007

Wiesnschleife bald völlig zerstört

Jeder erinnert sich gerne an die Wiesnlinie „W“ mit der man zum weltberühmten Oktoberfest fahren konnte. Natürlich war dies nur während der Festzeit möglich, aber viele Besucher kamen mit der Trambahn zur Wiesn. Nach der Inbetriebnahme des U-Bahnhofes Theresienwiese glaubte man auf die Trambahn verzichten zu können. Die Folge waren teilweise katastrophale Zustände beim Zugang zur U-Bahn. Aber die Gleise waren bis vor wenigen Wochen noch vorhanden. Auch das Verkehrszentrum des Deutschen Museums auf der Schwanthalerhöhe war bis kurz vor seiner Eröffnung noch auf dem Schienenweg erreichbar – die Idee einer Museumslinie von der Praterinsel zum neuen Verkehrszentrum hätte sich mit wenig Aufwand realisieren lassen. Selbst beim Umbau der Weichenanlage an der Hermann-Lingg-Straße wurde noch von den Verkehrsbetrieben versichert, daß ein eingleisiger Betrieb möglich wäre.


Bild: Aktion Münchner Fahrgäste

Jetzt ging es den Schienen aber gründlich an den Kragen. Noch schlimmer ist allerdings, daß auch der vorhandene eigene Gleiskörper aufgegeben wurde. Also werden irgendwann einmal diese Anlagen wieder neu erbaut werden müssen, wenn die Notwendigkeit einer Trambahntangente zum Harras auch wieder in das Bewußtsein der Stadträte gedrungen ist. In München wurden ja schon viele Gleise ein zweites Mal wiederaufgebaut. Nicht nur bei der Tram 17, sondern auch bei der Osttangente und bei der neuen Tram 23 um nur einige Beispiele anzuführen.



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