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21.06.2007

Illegale Graffiti-Sprayer dürfen putzen

Im Rahmen des 'Projektes Graffiti München' haben illegale Sprayer die Möglichkeit, ihre Straftat wieder gut zu machen, indem sie beschmierte Wänden putzen.

Wenn man junge Leute dabei beobachtet, wie sie in weißen Ganzkörperanzügen beschmierte Wände in S-Bahn-Unterführungen putzen, könnte dies mit dem 'Projekt Graffiti München' (ProGraM) zu tun haben. ProGraM ist eine bundesweit einmalige Kooperation zwischen KoGra, Staatsanwaltschaft, DB Regio, Stadtwerken, Jugendamt und Brücke e.V. Anstatt sich vor Gericht verantworten zu müssen ermöglicht das Projekt geständigen, jugendlichen, illegalen Sprayern als Wiedergutmachung für ihre Taten, andere Graffitis zu beseitigen. Normalerweise drohen illegalen Sprayern Konsequenzen von gemeinnütziger Arbeit über Geldstrafen bis hin zum Arrest.

Laut Jahresstatistik der Koordinierungsgruppe Graffiti (KoGra) der Münchner Polizei wurden im Jahr 2006 über 9500 Taten ermittelt. Dabei handle es sich zwar um zehn Prozent weniger als im Vorjahr, der Schaden sei aber gestiegen. Und zwar auf rund 2,3 Millionen Euro. 'Eine Fläche von fast vier Fußballfeldern wurde besprüht', so Roland Steitz vom Polizeipräsidium. Er geht von zirka 2000 aktiven Sprayern in München aus. 282 illegale, überwiegend zwischen 14 und 18 Jahre alte Sprayer wurden im vergangenen Jahr geschnappt. Allerdings haben sich nur 40 von ihnen dazu bereit erklärt, im Rahmen des 'Projekts Graffiti München' zu putzen.

Bezüglich der Putzfortschritte überwacht und betreut werden die Jugendlichen dabei von Robert Lehmann von der Brücke München. Man setze unter anderem auf den erzieherischen Effekt, wenn die Sprayer sähen, wie schwer Graffiti zu entfernen sei, so Lehmann. Er fordert mehr legale Graffiti-Flächen in München, auf denen sich die Sprayer 'austoben' könnten. Bisher gebe es nur zwei: eine unter der Brudermühlbrücke und eine in der Tumblingerstraße.



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