Lokreport

23.01.2009

Neue Stationen für die Nürnberger S-Bahn

Bayerns Verkehrsstaatssekretärin Katja Hessel unterzeichnete am Freitag, 23. Januar 2009, zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der DB Station&Service AG Dr. André Zeug den Bau- und Finanzierungsvertrag für die notwendigen Stationsanpassungen zur geplanten Durchbindung von S-Bahn-Fahrzeugen von Forchheim bis Bamberg.

André Zeug und Katja Hessel (4. un 5. v. l.) André Zeug und Katja Hessel (4. un 5. v. l.)
Bild: BStMWIVT

„Dieses Projekt ist ein positives Signal für die Region Bamberg und die S-Bahn Nürnberg. Mit der S-Bahn-Durchbindung erhält der Raum Bamberg eine direkte Anbindung an das neue Ergänzungsnetz der Nürnberger S-Bahn', erklärte Hessel. Das Projekt wird von Bund und Freistaat Bayern gemeinsam finanziert. Das Bayerische Verkehrsministerium übernimmt einen Anteil von über 5 Millionen Euro.

Die Bahnstationen Forchheim (Oberfr), Eggolsheim, Buttenheim, Hirschaid und Strullendorf werden für den S-Bahn-Verkehr ausgebaut. Mit der Inbetriebnahme der S-Bahn Nürnberg - Forchheim 2010/2011 soll stündlich eine S-Bahn von Nürnberg über Forchheim nach Bamberg durchfahren. „Die neuen S- Bahnhöfe werden nach modernen Qualitätsstandards ausgestattet. Erhöhte Bahnsteige erleichtern den Einstieg und sind zudem überwiegend barrierefrei erschlossen', sagte Zeug. Er begrüßte das Engagement aller beteiligten Partner zur Attraktivitätssteigerung der Nürnberger S-Bahn. Durch den Einsatz von neuen S-Bahn-Fahrzeugen werden die Reisezeiten verkürzt und die Qualität der Verkehrsleistung verbessert.

Bereits im August 2006 erfolgte der erste Spatenstich auf der S-Bahn-Linie Nürnberg - Forchheim. Die Inbetriebnahme ist für 2010/2011 geplant. Die Strecke ist zusammen mit den Strecken Nürnberg - Ansbach, Nürnberg - Neumarkt (Opf.) und der Verlängerung der S1 von Lauf nach Hartmannshof Teil des neuen Ergänzungsnetzes der S-Bahn Nürnberg. „Das Ergänzungsnetz ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für die gesamte Metropolregion Nürnberg. Angesichts der Finanzkrise und des drohenden Konjunkturabschwungs ist diese Investition zum jetzigen Zeitpunkt ein wichtiger Impuls', unterstrich Hessel. Die Streckenlänge des S-Bahn-Netzes Nürnberg wird sich auf fast 200 km verdreifachen. Bei Gesamtkosten von etwa 350 Millionen Euro übernimmt der Freistaat fast 220 Millionen Euro.

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