Lokreport

25.01.2009

Eisenbahningenieure fordern Verbesserung der Schieneninfrastruktur

Der Verkehr auf der Schiene wächst seit Jahren wesentlich stärker als der Individualverkehr auf der Straße. Beispielsweise konnte der Schienenpersonennahverkehr 2008 gegenüber 2007 um fast 4 % zulegen. Dieser Entwicklung muss angemessen bei der beschlossenen Infrastrukturförderung der Bundesregierung Rechnung getragen werden.

Nach Prof. Fendrich, Präsident des VDEI, muss dieser unumstößliche Beweis der stärkeren Nutzung als auch der Akzeptanz des Schienenverkehrs bei der Bevölkerung in das Infrastrukturförderprogramm der Bundesregierung einfließen. Die erforderliche Finanzierung vieler Maßnahmen, sei es in das Streckennetz oder in zu modernisierende Bahnhöfe, sollte vorrangig betrachtet werden. Damit beispielsweise der öffentliche Personennahverkehr spürbar effektiver und günstiger wird, ohne dass deshalb für den Bürger unzumutbare Kostensteigerungen entstehen, sind solche Maßnahmen anzufassen, die kurzfristig Verbesserungen bringen.

Bürokratische Hürden durch Genehmigungen dürfen nach Fendrich kein Hinderungsgrund sein, da sonst die Wirkung der von der Regierung bereitgestellten Mittel im Sande verlaufen könnte. Die Eisenbahningenieure des VDEI stellen ihr Wissen und Können zur Verfügung, um entsprechende Projekte mit hohen Effekten auszuwählen und eventuelle Erschwernisse im Planungsprozedere schneller überwinden zu können.

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