Lokreport

06.01.2010

Variobahn muss abgeschleppt werden

Am Montag, 4. Januar 2010, gegen 12;45 Uhr streikte die Variobahn 2302 kurz hinter der Kreuzung am Leonrodplatz stadteinwärts für etwa 45 Minuten. Hierdurch konnten keine weiteren Züge der Linie 20/21 zwischen Leonrodplatz und Stachus verkehren.


Bild: Gerhard Hauptmann

Die Züge dieser Linie fuhren nur zwischen Moosach/Westfriedhof und Leonrodplatz. Zwischen Moosach und Westfriedhof musste trotz dreier im Ausweichgleis in Moosach wartender Trambahnen mit Fahrer auf den Ersatzbus umgestiegen werden. Gegen 14.15 Uhr konnten die ersten Züge wieder vom Leonrodplatz in Richtung Stachus den üblichen Linienweg nehmen.

Beim Abschleppen der defekten Variobahn kam es kurz nach der Einmündung der Augustenstraße in die Dachauer Straße einwärts nochmals zu einer Verzögerung von etwa 15 Minuten, da sich die Bremsen bei der defekten Variobahn sich nicht mehr lösten. Dies musste, wie man auf dem Bild sieht, manuell behoben werden.

'Man muß sich schon einmal die Frage stellen, ob das unabwendbare Schicksalsschläge sind - oder das Ergebnis von falschen Entscheidungen', meint dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. 'Ich war selbst für die Inbetriebnahme von unzähligen Lokomotiven verantwortlich und kenne die Möglichkeiten von modernen Steuerungssystemen, aber auch ihre Fehlerquellen. Leider werden oftmals Sonderwünsche realisiert anstatt auf bewährte Produkte zurückzugreifen.'

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