Lokreport

14.01.2010

Fehlende Nachweise verhindern weiter den Einsatz der Flirt-Züge

Aufgrund fehlender Unterlagen des Herstellers kann das Eisenbahn-Bundesamt die Fahrzeuge des Typs Flirt weiterhin nicht für den Schienenverkehr zulassen.


Bild: Aktion Münchner Fahrgäste

Die vom Hersteller Ende Dezember 2009 vorgelegten Gutachten belegen, dass die Fahrzeuge zu hohe elektromagnetische Strahlungen aussenden. Dadurch besteht die Gefahr, dass elektronische Schalter, die in den Gleisen liegen, nicht korrekt funktionieren. Dies kann zu Fehlfunktionen an automatisch gesteuerten Bahnübergängen führen. Weiterhin wäre nicht auszuschließen, dass zwei Züge ungewollt in denselben Gleisabschnitt einfahren und dort zusammenstoßen. Auch ist bremstechnisch noch nicht abschließend geklärt, ob die Fahrzeuge Steilstrecken wie zum Beispiel im Berchtesgadener Land sicher befahren können.

Sprecher Ralph Fischer: „Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat die Verzögerung bei der Zulassung der Fahrzeuge nicht zu verantworten. Die Herstellerfirma STADLER ist bereits im März 2009 über neue Sicherheitsvorschriften für Radsätze und Bremsanlagen unterrichtet worden. Sie hatte ausreichend Zeit, die dafür erforderlichen Unterlagen vorzulegen.' Die Vorlage der notwendigen Sicherheitsnachweise ist Voraussetzung für eine Prüfung und Genehmigung durch das EBA. Fischer: „Für uns hat die Sicherheit oberste Priorität. Wir werden die Unterlagen, wenn sie uns vorliegen, unverzüglich im Sinne der Fahrgastsicherheit und des Bahnpersonals prüfen.'

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