Lokreport

18.02.2015

Kurzer Großeinsatz am Hauptbahnhof

Zu einem beinahe dramatischen Einsatz der Münchner Feuerwehr kam es am Mittwoch, 18. Februar 2015, um 19:42 Uhr. Ein vermeintlich brennender Triebwagen eines ICE löste einen Großeinsatz am Münchner Hauptbahnhof aus. In der ersten Meldung war davon ausgegangen worden, dass sich der Zug im Bereich der Hackerbrücke befindet. Die Leitstelle der Bahn erkannte am ICE aber kein Feuer und ließ ihn daher in den Hauptbahnhof weiterfahren.

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde sofort der Brandschutz durch den Aufbau eines Löschangriffes sichergestellt. Technikern der Bahn kontrollierten gemeinsam mit der Feuerwehr den Treibwagen. Schnell stellte sich heraus, dass an dem Triebwagen ein Elektromotor einen Defekt hatte und dabei ein wenig Öl ausgetreten war.

Alle Passagiere konnten den Zug unbeschadet verlassen. Es bestand zu keinem Zeitpunkt die Notwendigkeit größere Absperr- oder Räumungsmaßnahmen einzuleiten. Der Triebwagen wurde durch die Bahn zur Reparatur in ein Ausbesserungswerk geschleppt. Aufgrund der Alarmmeldung fuhren mehr als 22 Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes zu dem Einsatz. Die ersten Fahrzeuge konnten aber nach 20 Minuten bereits wieder abrücken.

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